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2011 > Legacy Magazin
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Eine für die heutige Zeit ungewöhnliche Art von Musik spielen die Münchner BLACK CAT
ZOOT. Tief in der Musikwelt der 60er und 70er verwurzelt treffen hier Soul, Swing, Big
Beat, Funk und Rythm and Blues aufeinander. Sängerin Lisa Müller steuert dem Ganzen
noch ihre leicht verträumt klingende Stimme bei. Fertig ist der Retro-Pop-Sound. Die
Musik der sieben Bayern regt dabei laut aufgedreht im Wesentlichen zu einem an – zum
Tanzen. Den Groove, den diese Art von Musik schon in seiner Entstehungsphase besaß,
schwingt auch in jeder Note von „Mutable Transformer Act“ mit. Die Gruppe selbst mag
dabei von postmoderner Pop-Musik sprechen, was doch sehr befremdlich ist, weil es eher
ein Aufgreifen alter Stilistiken ist als eine ganz neue Art von Pop. Natürlich ist dieser Pop-
Begriff im Falle BLACK CAT ZOOTs nicht im heutigen Sinne zu sehen, denn mit Acts wie
Lady Gaga, Katy Perry oder P!nk haben die Münchner herzlich wenig am Hut. Trotzdem
klingt ihr Stilmix erfreulich vielseitig, wobei ihm an vielen Stellen der klangliche Raum und
die Dynamik der sechs Instrumente fehlt. Die Gitarre und der Bass sind auf den meisten der
zehn Lieder doch sehr tonangebend und das Saxophon leider oft zu weit im Hintergrund.
Live gespielt funktioniert die Musik, wenn man zu ihr dann noch das Tanzbein schwingen
kann, mit Sicherheit wesentlich besser. So bleibt „Mutable Transformer Act“ ein Debüt-
Album, welches im Hintergrund aufgelegt nicht störend wirkt, bei passender Gelegenheit
aber auch unverschämt tanzbar daherkommt.
8 Punkte
06.07.2011 / von MAST für Legacy Magazin
2011 > www.brushvox.com - by Brushvox
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Shamelessly fresh and sparking pop music mixed up smoothly with swing, funk, ska, big beat, and everything you can name it which brings pulse,
balance and danceable, but charming feel-good attitude. vocals_ Lisa Milla on vocals, Bambucci on saxophone, Florian Reindl and Marc Schemmer
on guitars, Bernhard Hiergeist on keyboards, Alex Trier on bass and Daniel Treimer on drums are seven musicians from Munich, Germany and they
put the band together back in 2005 and made a deal with Chicago´s record label “Jump Up Records”. The band cranked out clubs and prestigious
festival performances and “Mutable Transformer Act” was accomplished in 2010 in Fraknfurt´s Hazelwood Studios with the assistance of the
notorious producers dyad Two Horses and Kaneoka One.
You can download for free from the band’s official site the raggae version of “Sweet Sensation” called “Late July”. The 10 tracks album sounds
smooth and pumping, Black Cat Zoot blending with style genres and the result is an absolutely charming and fresh music where on classy pop
schemes funk and jazz themes collide with rock and electro swing. I love “Coffin Nails”, “Confusion”, “Milk It!”, but somehow the whole material
sounds familiar, it’s very catchy and it’s just get under your skin. Simply joyful!
30.06.2011 / Brushvox
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2011 > www.tonspion.de - by Daniel vom Bruch
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Im Anzug der schwarzen Katze laufen die Musiker von Black Cat Zoot zwar nicht immer herum, genauso smooth wie das Pfotentier sich bewegt,
kommt aber ihre Musik rüber. „Mutable Transfomer Act“ ist ein schönes Album zwischen Funk und Indiepop. Und die
Münchener beweisen dabei durchaus internationale Tauglichkeit.
In den USA ist die Band aus Süddeutschland schon länger bekannt. Über ein US-Label veröffentlichten sie bereits ihre Songs.
Das aktuelle Album „Mutable Transformer Act“ ist nun ihr Europa-Debüt. Und damit sollte die Tür zum Erfolg eigentlich weit
aufgestoßen werden. Denn es befinden sich zum einen Radiohits unter dem Material, als auch Songs, die man gerne im Auto, Wohnzimmer
oder auch Club hört.
Black Cat Zoot bringen den Funk der 70er zurück. Dazu gesellen sich Elemente des Indiepop,
so dass ein interessanter Stilmix herauskommt. Die Gitarren werden für typische Funk-Riffs und -chords, aber auch für
Britpop-mäßige Zupfereien und Schrabbeleien gebraucht. Sängerin Lisa Müller passt perfekt mit ihrer warmen, freundlichen
Singstimme zu den smoothen Tönen, die hier und da mit rockigen Gitarren angereichert werden.
Neben der Sängerin besteht die Band aus sechs Musikern. Und trotz dieser instrumentalen Dichte wirkt die Produktion niemals überladen.
Man versteht bei Black Cat Zoot, sich im richtigen Moment zurückzunehmen. Mit „Sweet Sensation“ und „Standing
Tall“ finden sich dazu echte Ohrwürmer auf dem Album. „Late July“, der Free Download, ist die Reggae-Version
von „Sweet Sensation“.
25.06.2011 / Daniel vom Bruch
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2011 > www.nmz.de - by Sven Ferchow
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Black Cat Zoot aus München beherrschen das große Indie-Theater. Soll bedeuten: Kein Gitarrenriff ist zweimal zu hören, jede Melodie
ist einzigartig und „Mutable Transformer Act“ klingt zwar vom Titel her sperrig, lotst aber durch ein ausgeklügeltes wie fesselloses Album,
das zu keinem Zeitpunkt vom Gas geht. Man verschafft sich einen eigenen Anstrich von Pop, der mal swingen kann, der oft
elektronisch unterbaut wird und von Lisa Millas Stimme wunderbar leichtsinnig zusammengehalten wird. Neue Erfahrungen sind
möglich. Hörhinweis: Fuel, Sweet Dream.
20.06.2011 / Sven Ferchow
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2011 > www.ox-fanzine.de - by Jan-Niklas Jäger
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Im Pop gibt es einige ungeschriebene Regeln, die doch immer wieder greifen. Dass 2:42 die ideale Länge für einen Popsong ist etwa, oder dass Ska-Bands nach
1980 keine Platten verkaufen. BLACK CAT ZOOT aus München nehmen sich das zu Herzen. Ihr erstes Album, das genau genommen ihr zweites ist, weil es
schonmal einen US-Release gab, hat wenig gemein mit dem Swing-Ska, dem sich die Band anfangs verschrieben hatte. Stattdessen machen sie auf MADNESS,
lassen also den Offbeat hinter sich und vergnügen sich in der Welt des Pop - allerdings mit anderen Ergebnissen. Ziemlich funky geht es hier zu und die Indie-Disco
von nebenan lässt grüßen. Raus kommt ein Sound, der an BLONDIE irgendwo zwischen "Eat To The Beat" und "Autoamerican" erinnert. Eine Referenz, zu der auch
Lisa Müllers Vocals ihren Beitrag leisten. Zum ganz großen Wurf fehlen "Mutable Transformer Act" eigentlich nur noch Melodien, die sich derart im Hirn festsetzen,
dass man sie Tage und Nächte nicht los wird. Soll heißen: Ein "Heart of Glass" findet man hier nicht. Aber immerhin zwei Songs mit Spiellänge 2:47 -
und allzu weit entfernt vom Ideal ist das ja nicht. (7)
16.06.2011 / Jan-Niklas Jäger
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2011 > www.piranha.tv
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Soul, Swing, Funk, Rhythm & Blues: Das alles gibt es auf dem Europadebüt der Münchner Band Black Cat Zoot. Europadebüt deshalb, weil die siebenköpfige Formation um Sängerin
Lisa Müller bereits ein Album auf dem Chicagoer Indielabel Jump Up Records veröffentlicht hat.
Und wenn ihre Songs selbst dort landen können, wo der typische Zoot-Sound seine Wurzeln trägt, muss diese Gruppe wirklich was zu bieten haben. Hat sie auch. Mit kräftigen
Bläsersätzen und scharfen Orgelläufen macht sie „Mutable Transformer Act“ zu einem lässiglockeren Unterhaltungsprogramm.
Und Lisa Müller klingt spannender, als sie heißt. Sie schafft es, sich stimmgewaltig von den satten Arrangements abzusetzen. Einzig an den Beats könnten die Bayern noch arbeiten,
um ihrer Musik weiteren Druck zu verleihen.
30.05.2011
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2011 > www.crazewire.de - by Daniel vom Bruch
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Wenn eine deutsche Band zunächst auf einem US-Label landet, bevor sie hier veröffentlicht, dann muss da schon etwas
ganz Spezielles vorliegen. Mögen die Amerikaner doch vorwiegend, sagen wir mal, exzentrische Exportartikel wie Rammstein
oder Tokio Hotel. Was so außergewöhnlich an Black Cat Zoot ist, das ließ sich beim Hören ihres Europa-Debuts
„Mutable Transformer Act“ jedoch nicht feststellen. Aber das ist auch gut so.
Vielleicht ist es der Shaft-mäßige Sound, mit dem das Album beginnt, der in den USA gut ankommt. Die Amis mögen den
Siebziger Jahre-Funk, und Black Cat Zoot aus München auch. Sie benutzen die Stilelemente aus der ära des jungen Franz
Beckenbauer und mixen diese mit modernen Möglichkeiten. Perfekt darauf abgestimmt ist die nicht aufdringliche, aber sehr
eindringliche Stimme von Sängerin Lisa Müller. Und auch wenn neben der Frontfrau noch fünf Musiker zu Werke gehen,
wirkt die Musik niemals überfrachtet, weil sich jeder Instrumentalist auch zurücknehmen kann.
All diese lobenswerten technischen und gruppendynamischen Voraussetzungen würden aber nichts nutzen, wenn das
Songwriting in die Hose gegangen wäre. Ist es aber nicht. Neben den funkig angehauchten Popsongs mischen sich auch
immer wieder Stücke, die in die Schublade des lupenreinen Indiepop passen. Darunter sind auch Hits wie „Standing Tall“
oder „Sweet Sensation“, die sicherlich so manche Radiostation rauf und runter dudeln würde, wenn sie denn drauf
aufmerksam gemacht werden. Und diesen Hinweis haben wir hiermit gegeben.
7.5 von 10 Punkten
04.05.2011 / Daniel vom Bruch
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2011 > www.westzeit.de - by Karsten Zimalla
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Ausrutscher passieren sogar einer so geschmackssicheren Truppe wie den Hazelwoodlern mal. Anders kann ich es mir nicht erklären,
dass der komplett belanglose Mainstream-PopRock der Münchner BLACK CAT ZOOT auf dem Label von Mardi Gras bb. und Super
Preachers erscheinen darf. "Mutable Transformer Act"(Hazelwood/Rough Trade) schreckt weder vor einem "fetzigen Rock-Saxophon"
zurück noch vor ironiefreiem Gepose. Sorry: 2
01.05.2011 / Karsten Zimalla
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2011 > www.gaesteliste.de - by Ullrich Maurer
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Dass Lisa Müller und ihre Mannen von Black Cat Zoot bereits fünf Jahre über die Bühnen dieser Welt
toben und dabei so manche charmante musikalische Idee entwickelten, das hört man diesem
Debüt-Album durchaus an. Die wilde Mischung aus Retro-Soul, Big-Beat, Funk und Rhythmn & Blues
(die aber letztlich eine recht attraktive, eigene Pop-Mixtur ergibt) quillt selbstbewusst und
vollsatt aus den Boxen. Black Cat Zoot wissen, wie man heutzutage die Klaviatur der
Möglichkeiten geschickt für die eigenen Ziele ausnutzt. Ohne etwas Neues zu erfinden, gelingt es
Lisa & Co. mit den Versatzstücken aus 50 Jahren Pop-Geschichte das jeweils Geeigneteste
herauszupicken und - unter einem strammen Konzept - für sich optimal in Szene zu setzen.
Dass Lisa Müller eine stimmgewaltige Shouterin ist und so mancher infektiöse Refrain für
Hit-Potential sorgt und dass die ganze Melange vom Hazelwood Produzententeam gewohnt erdig
in Szene gesetzt wurde, stört da natürlich nicht wirklich. So sollte Indie-Pop am Rande der
Anarchie am besten auch klingen!
29.04.2011 / Ullrich Maurer
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2011 > www.suite101.de - by Guenter Ramsauer
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Aus München kommt die Band Black Cat Zoot, die Swing, Funk, Wave und Pop in ein erstaunliches Ganzes überführt. Ihr Album erscheint auf Hazelwood Records.
Lisa Müller (bürgerlich) und Lisa Milla (Künstlername) sind nur wenige Buchstaben voneinander entfernt. Die Black Cat Zoot-Sängerin steht als Frontfrau im Mittelpunkt und strahlt
gleichermaßen Cool- und Hotness aus. Cool ist auch das Anzug-Outfit ihrer männlichen Mitstreiter, die mit ihren Instrumenten ein heißes Gebräu anrühren. Christian Mambucci bläst
das Tenor-Saxofon, Julian Gareis schwingt die Trommelstöcke, an den Tasten macht sich Bernhard Hiergeist zu schaffen, Alex Trier entlockt seinem Bass die tiefen und rhythmischen
Töne, während sich den Griff in die Gitarrensaiten Florian Reindl und Marc Schremmer teilen.
„Mutable Transformer Act“ wurde von Two Horses und Kaneoka One produziert
Der Titelsong steht am Anfang des Albums und ist die Initialzündung für eine Mischung, deren Herkunft man eher aus den USA als aus deutschen Landen vermutet. Ist das nun
swingender Funk oder funky Swing? Oder funky Wave-Pop mit Swingeinflüssen? Fragen, die einem nach mehrmaligem Hören ziemlich überflüssig vorkommen, denn entscheidend ist
das Ergebnis und das ist stimmig. Produziert haben Two Horses und Kaneoka One, die bereits mit Superstars wie Motörhead oder Barry White zusammenarbeiteten. Inzwischen sind
sie ein bewährtes Produzententeam für Hazelwood Records und produzierten Acts wie The Miserable Rich, Daniel Johnston, Mardi Gras.bb oder King Khan.
Black Cat Zoot stehen für postmoderne Pop-Musik
Das Infoblatt zur CD „Mutable Transformer Act“ bringt es auf folgenden Nenner: „Ein postmodernes Singspiel mit den Klischees und Versatzstücken vergangener Moderne, lauten und
leisen Gegenwartsfragmenten – eine synchrone Entladung von Neuronengruppen, genauso surreal wie unverschämt tanzbar.“ Gewissermaßen der Tanz der Nervenzellen, der zum Z
appeln der Extremitäten führt, Pop als Konzept für Kopf und Körper. Wobei es weniger um den Pop des Mainstreams geht, vielmehr um die aufwühlendere, revolutionärere Variante.
Das Spiel mit Fragen ohne Antworten
Das Saxofon spielt punktgenau, zeitweise explosiv, die Gitarren erzeugen gemeinsam mit Bass und Drums den schwungvoll groovenden Rhythmus und auf den Keyboardtasten werden
Melodie- und Rhythmusfiguren gezaubert, die um die kraftvoll-klare Stimme Lisa Millas schwingen, was unmittelbar wieder zur Frage führt: Ist das nun swingender Funk oder funky Swing.
Oder funky Wave-Pop mit Swingeinflüssen? Eine Frage, die nach wie vor unbeantwortet bleibt, denn die Songs sprechen ihre eigene Sprache, die nur das instrumentale Spiel und die
gesungenen Worte Lisa Millas kennt.
Zehn Songs auf einen Streich
Black Cat Zoot stehen mit ihrem Stil ziemlich einzigartig in der deutschen Musiklandschaft da. Eine überbordende Spielfreude, die mit Witz, Intelligenz und Versiertheit transportiert wird,
zeichnet das Septett aus. Nicht nur sieben, vielmehr zehn Songs auf einen Streich hat das Album „Mutable Transformer Act“ zu bieten. Musik für Body and Mind!
Black Cat Zoot – Mutable Transformer Act
(Hazelwood Vinyl Plastics / Rough Trade, 2011)
22.04.2011 / Günter Ramsauer
go to www.suite101.de
INTERVIEWS
2011 > FLASHTIMER